Seit dem 2. September bietet Google einen eigenen Internet-Browser unter dem Namen "Chrome V.ß1" an. Diese Beta-Version soll in über 100 Ländern veröffentlicht worden sein und soll "zum Vorteil der Benutzer die Innovation im Netz vorantreiben". Sauber und schnell soll er sein, mit eingebauter JavaScript engine V8! Nun ja, es wird sich zeigen, wie erfolgreich das Produkt wird. Seit einigen Monaten bastelt Konkurrent Microsoft and der Version 8 des Internet Explorers. Aber mehr als Beta 1 liegt bisher nicht vor. Größtes Problem: Das Kartenmaterial von Google-Maps oder auch Microsoft-Maps (!) zerfleddert die jeweilige Internet-Seite. Am besten sollte man mal den Google-Browser ausprobierten und ausgiebig auf den eigenen Bedarf testen. Den Link zum Download gibt es hier. Datenschutz-technische Probleme, wie man sie bei Google-Produkten erwarten könnte, wurden geäußert, weil einige Benutzer die Geschäftsbedingungen im Abschnitt 11 etwas fragwürdig fanden. Der Browser selbst scheint etwas schneller im Bildaufbau zu sein, als andere. Aber die Bedienung wird wohl für den Hausgebrauch zu spartanisch sein. Die History-List fehlt und auch ein Favoritzen-Speicher. Daher bietet sich Chrome eher für öffentliche Schnell-Guck-PCs an. Weniger für den Anwender, der statische Internetgewohnheiten hat. In wieweit Google nun direkt verfolgt wer wohin surft, wird demnächst sicherlich die Öffentlichkeit erregen. Bisher mußten ja "umständlich" die Cookies von Suchanfragen und Seitenzugriffen mit Goggle-Inhalt ausgewertet werden.